Domäne Lilienfeld

Alter Weingarten Grenzstein mit dem "Fleur de Lys" Zeichen. "CL" steht für "Campo Lilio", lateinisch für "Lilienfeld".
Das Herrenhaus in Winter. Die Fassade auf der Westseite entstand im Barock.
Spätgotisches Gewölbe mit Fresken

Zwischen Tradition und Zukunft

Faszinierende Geschichte und große Lagen

Die Domaene Lilienfeld / Lilienfelderhof  ist eine sogenannte „Grangie“, ein autarkes, mit Mauern umgebenes, landwirtschaftliches Klostergut. In vielen Ländern Europas, (besonders Österreich, Großbritannien und Irland) in denen Klöster entfernte landwirtschaftliche Besitzungen hatten, wurde ein solches Gut geschaffen. Dort lebten und arbeiteten dann vorwiegend Laien, die mit den Mönchen zusammen die diversen wirtschaftlichen Tätigkeiten erledigten.
 
Neben Weingärten hatten viele Grangien auch Wälder, Mühlen, Fischteiche, Tavernen und Heurigenbetriebe, Tierhaltung, Kräutergärten und andere Einrichtungen.  Meist wurden solche Grangien von Laien geführt, wobei die Domaene Lilienfeld fast immer einen „Hofmeister“ aus den Reihen der Mönche hatte.
 
Durch die Übernahme des Weinguts durch die Familie Hildebrand im Jahr  2006 sind nun wieder Laien am Werk, mit dem Ziel, aus dem enormen Potenzial eines der traditionsreichsten Weingüter wieder ein Weingut ersten Ranges zu schaffen.
 
Mehr über die Geschichte des Weinguts finden Sie hier.